Was ist ein Künstlermanager?

 Man kann sich die Situation so vorstellen, dass Musiker sich meistens vorwiegend für Musik interessieren und sich oftmals nicht so sehr um die Businessaspekte der Musikbranche bemühen, wie dies vielleicht der Fall sein sollte. Und genau hier setzt der Aufgabenbereich des Managers ein. Der Manager ist nämlich die Businessabteilung des Künstlers. Das heißt, dass er sich mit den Künstlern abspricht und entsprechend an Verhandlungen und Vertragsschließungen den besten Deal für die Künstler herausholt.

 

 

Wie kommt der Musikmanager an seinen Lohn?

 Hier wird’s besonders interessant. Denn der Manager wird meistens anteilig an den Einnahmen des Künstlers beteiligt. Vierzig Prozent der Einnahmen ist eher die Regel als die Seltenheit. Als guter und fähiger Manager ist es also durchaus möglich, (beinahe) so reich wie der Künstler zu werden ohne dessen Ruhm und das damit einhergehende Interesse seitens der Medien und Fans (Stichwörter: Paparazzi, Groupies, Stalking, …) in Kauf nehmen zu müssen.

 

 

Wie kann ich als Musikmanager erfolgreich werden?

 Wer Manager werden möchte, sollte sich bestens mit dem jeweiligen Themenbereich auskennen. Als Manager in der Musikbranche sollte man also alle üblichen Regelsätze, was Vergütung und Lohn angeht, bestens kennen, man sollte sich außerdem sehr gut in der Musikbranche auskennen und über ein vielseitiges Branchennetzwerk verfügen. Um bekannt zu werden, ist es unabdingbar, sich Referenzen aufzubauen und durch Loyalität und Professionalität zu glänzen. Neben ihrem Wissen über die Abläufe innerhalb der Musikbranche, sollten Musikmanager sich im kaufmännischen Bereich und in der Verhandlungskunst sehr gut auskennen, beziehungsweise idealerweise einen diesbezüglichen Hintergrund aufweisen können. Eine spezielle Ausbildung für den Beruf des Musikmanagers gibt es nicht.

 

Braucht meine Band einen Musikmanager?

Diese Frage lässt sich nicht leicht beantworten. Bei kleineren und mittelgroßen Bands mit einem überschaubaren Rahmen an Geschäftstätigkeit lohnt sich ein Manager fast nie. Es mag zwar äußerst prestigereich sein, bei jeder Gelegenheit auf seinen Manager hinzuweisen, trotzdem muss aber auch bedacht werden, dass ein Manager, der sein Handwerk versteht auch entsprechend kostet. In aller Regel empfiehlt es sich, zu Beginn lieber einen Sprecher innerhalb der eigenen Band zu benennen, der die Meinung der kompletten Band in Verhandlungen vertreten kann.

 

 

Worauf muss ich bei der Managerauswahl achten?

Auf jeden Fall sollte auf seriöse Referenzen geachtet werden. Managern sollte zudem niemals blind vertraut werden (auch wenn Vertrauen natürlich sehr wichtig ist), sondern alle Verträge auch selbst durchgelesen werden. Nur so kann verhindert werden, dass am Ende einer kurzen Karriere nur der eigene Manager mit vollen Taschen dasteht und das dazu noch völlig legal.